Der Latemarwald

Der Latemarwald

Der Latemar-Wald, auch Karersee-Wald genannt, bedeckt die Nordflanke des gleichnamigen Gebirgsmassivs vom Standort des Sägewerks bis zum Costalunga-Pass auf einer Höhe zwischen 1.300 und 2.100 m über dem Meeresspiegel. Die Wälder wachsen hauptsächlich an Hängen mit N-NE- und NW-Ausrichtung; die unteren Bereiche sind flach, während die höheren Bereiche eher steil sind und von Erdrutschrinnen und Lawinengebieten durchzogen werden.

https://forstdienst.provinz.bz.it/de/forstbetrieb/forstliche-aufsichtsstelle-latemar

Der Karersee-Wald erstreckt sich am Fuße der Latemar-Gruppe

Seit 2009 gehört der Latemar zu den Bergmassiven der Dolomiten, die zusammen mit dem Naturpark Schlern-Rosengarten zum Weltnaturerbe gehören. Beeindruckend ist die Vorstellung, dass hier vor 240 Millionen Jahren eine von tropischen Meeren umgebene Insel stand. Heute erheben sich die imposanten Gipfel des Latemar zwischen dem Fleimstal, dem Fassatal und dem Eggental in Trentino und Südtirol, wo der Langkofelpass sie vom Rosengarten trennt.

Im Herzen des Latemarwaldes liegt der Karersee, der wegen seiner Farbenpracht auch „Regenbogensee“ genannt wird. Er besticht durch seine schillernde Farbpalette. Und genau aus diesem Grund heißt er auf Ladinisch Lech de l’ercaboan, der Regenbogensee. Gerade der Regenbogen ist der Protagonist einer Legende: zwischen einer bezaubernden Nymphe und einem verliebten Magier, eine Geschichte, die diesem Naturschatz eine magische Aura verleiht.

https://eggental.com/de/dolomiten_natur/karer-see

photo © Harald Wisthaler